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Waller Fischen

 

Kanal des Grauens?!

Kanal der Giganten!

Meine Freunde aus Salzburg, rechts Herbert, der auch für das Paro- Team Salburg fischt, Ewald links und meine Wenigkeit planten seit einiger Zeit einen Trip nach Italien an einen Kanal, den wir seit 2007 befischen. Es sollte das lange Wochenende vom 22. bis 25 Oktober sein, da es Ende des Monats Nähe der Adria um diese Jahreszeit noch schönes Wetter gibt.

Nach einer mehrstündigen Autofahrt um etwa fünf Uhr früh waren wir dann am Kanal und das Platzsuchen konnte beginnen. Natürlich fanden wir auch gleich einen guten Platz, die Anfahrt über den Weg war einigermaßen schön, aber leider war dieser besetzt. Der nächste war auch nicht schlecht, aber auch besetzt, der dritte Platz, den wir auswählten war auch gut aber…!!  Nein, nicht besetzt! Aber nachdem der Kanal neu ausgebaggert wurde, haben die Baggerarbeiter Schlammbecken neben dem Kanal errichtet, und ich bin mitten bis zum Bauch in diese Sch…. Hinein!

Nach gründlicher Reinigung bei Aussentemperaturen von 7 Grad konnte die Suche weitergehen, und so fanden wir den nächsten Platz. Der Weg war gut befahrbar, da bei Regen der weg zur Schlammrutsche wird. Der Platz von etwa 20 Meter reichte für neun Ruten, und platz für die zelte war auch.

Takle ausräumen, Rot Pods aufbauen und Ruten vorbereiten, und da standen in dunkler Nacht zwei Italiener und meinten:“No, here no Fishing Jagdgebiet“! Hier ist das fischen von 6- 18 Uhr verboten. Na super, alles wieder einpacken und zum nächsten „schönen“ Feldweg.

Gesagt, getank! Wir fanden diesen, nur die letzten Meter waren etwas sehr schlammig, und so kam was kommen musste, fast bis auf die Bodenplatte sass der Sprinter fest. Mit viel Ästen, Sträuchern und Kraftaufwand konnten wir nach einer halben Stunde in der Dunkelheit den Wagen freibringen und endlich den Platz besichtigen.

Ja was soll ich sagen, wie im Bilderbuch: Platz für hunderte Ruten, ein Abstieg zum Wasser und eine schöne Uferkante mit überhängenden Sträuchern gegenüber.

Um 09:30 Uhr, Herbert und Ewald fuhren in die Ortschaft um die neuen Angelkarten zu kaufen. Nach etwa acht Minuten, als die beiden weg waren, konnte das Unheil seinen Lauf nehmen: ich wollte bloss die Karpfenruten aufbauen, als eine Rute wegrutschte und der Haken sich mitten in den rechten Ringfinger bis in den Kochen reinbohrte!

Alle Versuche den Haken zu entfernen scheiterten, selbst das Aufschneiden brachte nur Schmerzen! Nun hiess es warten bis die beiden wieder zurückkommen. Naja, nach zwei Stunden, die sich wie ein Tag anfühlten, spürte ich die Schmerzen auch nicht mehr. Als die Beiden endlich wiederkamen und das Übel sahen, konnten Sie es nicht glauben, aber Ewald meinte, dass er es vielleicht schaffen könnte. Nur es gelang ihm nicht, also ab ins Spital! Eine kleine Notperation half den Haken zu entfernen. Ab in die Apotheke und zurück ans Wasser.

Endlich zurück konnten wir jetzt damit anfangen, wofür wir eigentlich hier waren: Waller Fischen!!

Tagsüber versuchten wir unser Glück auf Karpfen, aber durch die Baggerarbeiten hatte ich ein schlechtes Gefühl, ob die Karpfen nicht abgezogen seien. Als Köder hatte ich wieder Paro Scharf- Leber und Drunken- Carp mit dabei. Ja ausser Brassen konnten wir nichts fangen, selbst die italienischen Karpfenfischer waren nicht glücklich, da auch sie keine Bisse hatten.

Wir entschlossen nun die Wels Ruten auszubringen. Um 16.30 Uhr waren alle neun Ruten ausgelegt. Jetzt haben wir Zeit etwas zu essen. Um 17 Uhr war es soweit, Run bei Ewald! Schnell setzte er den Anhieb, doch die Bremse war voll offen…..!! Ohne Worte: Tschüss Wels! Als wir noch über die Ursachen diskutierten was noch schuld sein könnte, da wir die Montagen mit Waller Clips abspannten, lief bei Herbert die linke Rute ab 17.38 Uhr doch er hatte einen Riesen Schnurbogen somit brachte er die Schnur nicht schnell genug auf Spannung und verlor auch diesen. 19.17 Uhr Raun bei Ewald und wieder verlor er diesen Fisch.

19.31 Uhr: wieder Run bei Herbert, er setzte den Anhieb und meinte:“ Sch…, wieder weg!“, doch da spannte plötzlich die Schnur und ab ging´s: ein Drill wie man ihn sich wünscht und der erste Wels hatte immerhin 129 cm und brachte 16,7 kg  auf die Waage.  

Also nun hatten wir etwas Freude am Geschehen, und wir glaubten schon daran, dass diese Nacht etwas Besonderes werden könnte, obwohl nach diesem Start von heute Vormittag keiner mehr daran glaubte. Mein erster Biss kam um 19.30 Uhr, aber ich verlor diesen Fisch. nur war es kein Wels, sondern der Köderfisch wurde von einem Zander zerbissen. Da entschloss ich mich eine kleine Brasse von 12 cm anzuködern, vielleicht kommt der ja noch mal. Um 20.28 Uhr kam die Krönung bei Herbert lief plötzlich die Rolle ab, er setzte den Anhieb und siehe da,die Rute ging voll durch! Ein Hammerdrill! Um 20.46 Uhr konnte ich das Riesenmaul greifen und zog das Monster aus dem Wasser. Wir staunten nicht schlecht mit 218 cm und 72 kg übertraf dieser Waller alles!Hörbie jubelte und hatte auch seinen neuen personal best, was sollte jetzt noch passieren?

Dann war Pause. Ich war der Meinung, dass am Morgen der nächste Biss kommen sollte, aber ich irrte mich: um 22.20 Uhr mein erster Waller Run! Ich setzte den Anhieb und Vollgas: die Rolle fing an abzulaufen und hörte nicht mehr auf! Bis er stoppte, wussten wir drei, das ist kein Zwerg sondern einer der Grossen, der Drill ging bis zum Schluss auf Vollen touren, bis Hörbie den Waller um 22.54 mit einen Perfekten Waller griff aus dem Wasser hievte. Wir sahen zwar im Lichtkegel der Led Lenser dass es sich um einen Prachtkerl handelt aber als er auf der Wiese lag staunten wir nicht schlecht und der Jubelschrei ging durch die Nacht. Mit einer Länge von 226 cm und 79 kg übertraf dieser Waller alle unsere Erwartungen den wir hatten hier noch nie das glück zwei fische über zwei Meter in einer Nacht zu fangen.

Danach war ruhe eingekehrt als ich um 6.12 Uhr wach wurde hörte ich einen Delkim natürlich war ich schnell auf den Beinen da erzählte mir Ewald das er um 3 Uhr früh einen 140 cm und 14 kg schweren Wels fing aber der hatte ein gebrochenes Unterkiefer was auf eine unsachmäßige Behandlung eines anderen Fischer deuten könnte, und seine Rute Brach er auch noch ab und um 3.55 Uhr hatte er einen verloren, ja und Hörbi drillte gerade und verlor in auch gleich wider nur kam er nicht zur ruhe den gleichzeitig lief seine letzte Rute die er noch im Wasser hatte ab. Zur Abwechslung bekam er diesen Wels mal wider heraus mit 143 cm und 22,2 kg Krönte dieser den morgen

 

Der Samstag lief ziemlich ruhig ab ohne schmerzen Pannen und Unfällen, da hatte ich zeit eine neue spinn Rute von Carson zu Testen die Unique Im 10s Spezialist Spinning mit einem Wurfgewicht von 15- 40 Gramm. Top Verarbeitung super zu werfen, leicht im Händling nur Hechte und Zander sind hier schwer zu fangen da das Wasser auch sehr trüb ist.

 

Am späten Nachmittag fuhren Herbert und Ewald auf den Fischmarkt um Köderfische zu kaufen, da wir nur Brassen um die 35 cm fingen. Da bekamen wir auch gleich vier Nachbarn, links und rechts von uns, je zwei Karpfenfischer, das wird die Welse etwas verwirren, dachte ich.

Am Abend als es dämmerte zündeten wir den Griller an da der Hunger gestillt werden musst, da kam aus dem nichts ein voll rann meiner mittleren Rute, ich setzte den Anhieb verspürte noch eine kurze flucht und weg war er. Als ich die Montage eingeholt hatte sahen wir am Köderfisch einpisse eines Zanders, wider auf derselben stelle wo ich den ersten biss auch hatte. Ewald Schleppte mir die Montage raus, kam zurück, stieg aus dem Boot, setzten uns auf unsere Carp Chair´s und wollten weiter essen, voll rann auf der Rute die wir gerade rausschleppten. Anhieb- Drill im Vollgas Modus unglaublich so ein heftiger Drill auf biegen und brechen doch da fing er an in die Schnur zu schlagen zwanzig Meter vorm Ufer ging er ab wider einen verlohnen das kann doch nicht sein.

Kurz nach Zwanzig Uhr wider voll rann auf meiner Rute und wieder ein heftiger Drill unglaublich aber das ist … wahr ein großer wieder Verloren keine dreißig Meter vom Ufer, doch da lief schon eine Rute von Ewald ab, doch da hörten wir gleich heftige schläge an der anderen Uferseite der Fisch hängt da sprang ich ins Boot fuhr raus um den fisch zu befreien doch zu spät die Schnur ist gerissen und das war wieder ein großer so wie die letzten zwei.

Nun hieß es wider Ruten raus schleppen und wieder warten. Es war ruhig geworden so entschlossen wir schlaffen zu gehen. Kurz nach halb zwei lief eine meiner Ruten ab, aber wieder verloren. Der nächste Biss ging vor vier Uhr bei Hörbi ab, das war der kleinste Wels von 106 cm und 8,9 kg den wir bei diesem Tripp gefangen hatten.

Morgens vor sieben Uhr, Verlor ich den nächsten Wels, nur das konnte schön langsam nicht mehr wahr sein. Ich fuhr mit dem Boot raus und legte wieder alle Ruten aus. Mittlerweilen war es 8 Uhr vorbei und es wurde Hell. Ich sagte noch: „das es gewesen sei“, da wir am tag noch keine Welsbisse hatten. Es war halb neun vorbei da fing einer meiner Delkim´s zu Singen an, was für eine Melodie, und das am helllichten tag. Ein heftiger Drill mit allem was dazu gehört. 

Eine gute halbe stunde später konnte Herbert den Wels Perfekt in den Wallergriff nehmen und rausziehen. Mit 165 cm und 32 kg war dies der Drittschwerste Fisch der Session.

Nun nehmen wir uns zeit zu Frühstücken, um danach neu auszulegen, und alle Ruten Kontrollieren, ob die Montagen in Ordnung sind. Am Nachmittag versuchte ich nochmals auf

Karpfen zu fischen, aber außer Brassen konnte ich nichts fangen. Später am Abend schlug das Wetter um, und wir merkten das einfach nichts mehr passte wir entschlossen um 19 Uhr schlafen zu gehen um Morgens die Heimreise anzutreten. Jeder von uns hatte die letzte Nacht zwei Aale, und eine Brasse draußen. In der Nacht hatte jeder von uns einen Biss auf den Brassen, erst bevor es hell wurde, konnten Ewald und ich einen Biss auf den Aalen verbuchen nur gingen auch diese verloren.

Seit den Morgenstunden Regnete es, so mussten wir halt im Regen abbauen.

Immerhin hatten wir 25 Bisse gehabt, aber nur sieben Fische gelandet. So viel Aktivität hatten wir noch nie gehabt und das Wetter passte die ersten Tage auch perfekt.

Die Heimreise war wider heftig, auf Italienischer Seite Regnete es Sintflut artig und ab der Maut stelle setzten der Schneefall ein, aber so heftig das auf Österreichischer Seite Straßen gesperrt wurden.

Danke an Herbert und Ewald, es macht immer wieder

Spaß mit euch solche Session zu fischen.

Nun viel glück bei euren vorhaben,

wünscht euch Das Paro Team,

Werner Kienast

 

 

 




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